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Wanderausstellung „Spot An! Szenen einer römischen Stadt“

Rheinisches Landesmuseum Trier

Archäologie

Auftraggeber Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz
Projektdauer Oktober 2018 - August 2019
Ausstellungsbudget 130.000 Euro

 

Die Wanderausstellung „Spot An! Szenen einer römischen Stadt“ im Rheinischen Landesmuseum Trier zeigt rund 100 römische Objekte aus den Museumsdepots, welche bisher noch nicht öffentlich präsentiert werden konnten. Diese Exponate sollen auf Ihrer Wanderschaft einen Eindruck der in archäologischer Hinsicht außergewöhnlich fundreichen Region um Trier vermitteln.

Der inhaltliche Ansatz der„Spots“ wird in der Ausstellungsgestaltung aufgegriffen und in ein räumliches Bild übertragen.

Spot oder Schlaglicht steht dabei für ein intensives Licht, das einen Gegenstand erhellt und leuchtend aus der dunkleren Umgebung heraushebt. Jedes Schlaglicht besteht daher aus einem der Form eines Lichtkegels nachempfundenen pyramidenförmigen, baulichen Element.

Die auf den Boden auftreffende Fläche des Lichtkegels wird Präsentationsfläche für das Exponat und den Film. Das im Fokus stehende Original-Objekt wird wie auf einer Bühne inszeniert und durch die Einbettung in ein farbiges, animiertes Bewegtbild zum Leben erweckt.

Die Tische als in der Ausstellung immer wiederkehrende, modulare Elemente ergänzen die baulichen Schlaglichter. Sie kommen in verschiedenen Längen zum Einsatz, dienen der Präsentation der Exponate und der ergänzenden Vermittlung der Inhalte. Diese Elemente wurden bewusst zurückhaltend und funktional gestaltet.

Durch aufgesetzte Vitrinenstürze oder die Integration von eingelassenen Tischvitrinen wird für die Exponate die jeweils optimale Präsentationsform realisiert. Die Objektbeschriftung erfolgt direkt am Exponat auf dem Tisch und wurde reversibel ausgeführt.

Das vorliegende Ausstellungskonzept sieht eine einfache Demontage der raumbildenden, modularen Elemente vor. Das einfache Zerlegen in Platten, Böcke und Vitrinen ermöglicht sowohl einen schnellen und vor allem unkomplizierten Auf- und Abbau als auch einen platzsparenden Transport.

Die frei im Raum angeordneten Elemente lassen sich problemlos an verschiedene räumliche Situationen anpassen. Die Lichtkegel setzen den Mittelpunkt der Inszenierung im Raum, um den sich die Tische frei anordnen lassen.

http://www.landesmuseum-trier.de/de/home.html

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